
Als Energiebüro setzen wir nicht nur nachhaltige Energiekonzepte um, sondern integrieren nachhaltige und energieeffiziente Arbeitsweise auch in unserem Büroalltag.
Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Mobilität. Das Auto wird von uns nicht als das alleinige Verkehrsmittel eingesetzt, denn wir denken in Mobilitätskonzepten. Hierzu nutzt das Team des energiebüro vom Stein, als ein in der Großstadt angesiedeltes Büro, vielfältige Möglichkeiten der Fortbewegung:
Fahrräder - nun auch elektro-unterstützt
Der bestehende Fuhrpark an Fahrrädern wird durch die Anschaffung eines Elektrofahrrads weiter modernisiert: Kein Auto zu nutzen, bedeutet nicht, auf den Genuss schönen Designs und faszinierender Technik verzichten zu müssen.
Mit unserem Faltrad und der Mitnahme in der Bahn sind wir auch auf weiten Strecken sehr mobil.
Der öffentliche Nah- und Fernverkehr
Gerade in der Kombination mit dem Faltrad lassen sich viele Orte stressfrei und durch die Lektüre in der Bahn auch gut vorbreitet erreichen. Bei den regelmäßigen Baubesprechungen in Kerpen-Horrem (unserem Projekt Energie-Kompetenzzentrum) sind wir in der Regel die Pünktlichsten, da uns die Baustellen auf der A1 nicht belasten. Im Nahbereich wird die Entscheidung für Bus und Bahn durch die kostengünstigen Jobtickets noch erleichtert. So können die Mitarbeiter beruflich und privat alle öffentlichen Verkehrsmittel bis hin nach Gerolstein ohne große Gedanken über Tarife nutzen. Am Abend und am Wochenende ist die Mitnahme eines Partners im gesamten VRS-Gebiet (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) möglich: So lassen sich das Schöne und das Nützliche optimal verbinden.
CarSharing> Link cambio-carsharing
Für alle Ziele, die sinnvoll wirklich nur mit dem Auto angesteuert werden können, nutzen wir das sehr gute CarSharing-Angebot in Köln. So stehen uns an 40 Standorten mittlerweile über 300 Autos jeder Kategorie zur Verfügung. Das Konzept ermöglicht eine optimale Auslastungsrate der Autos, die sich im öffentlichen Raum bewegen.
Das Gesamtkonzept führt zu dem Lieblingsspruch unseres Chef, wenn wieder Falschparker ausgerufen werden „ISCH habe gaar kein Auto!“
Der Ort: 44267 Dortmund Holzen, Am Winterkamp 12 - 14
Hier entsteht "Haus Calla"...
18 Wohneinheiten unterschiedlichen Zuschnitts ...
... mit kalkulierten Betriebskosten von 0,35 Euro pro m2.
Bauherr: Alexander Winterkamp
Architekt: Post Welters
Haustechnik: Energiebüro vom Stein
Alexander Winterkamp; gelernter Theaterwissenschaftler, arbeitet als Schauspieler, wohnt in Berlin, führt Regie in Duisburg und baut hier.
Seine Philosophie als Bauherr entlehnt er einem Norman Foster Zitat:
"As an architect you design for the present with an awareness of the past, for a future which is essentially unkown. The green agenda is probably the most important agenda and issue of the day".
Für die Umsetzung von "Haus Calla" bedeutet dies:
"Ich wollte architektonisch anspruchsvoll und ökologisch sinnvoll bauen;
nicht nur "Standards" erfüllen.
"Haus Calla" ensteht auf Basis der EnEV 2009, KfW-Standard 55 mit Pelletsfeuerung für Heizung und Warmwasser.
Leistungen des Energiebüros vom Stein bei diesem Projekt:
"Es ist immer spannend, wenn aus Papier Stein wird. Die Zusammenarbeit mit dem Energiebüro vom Stein war und ist geprägt durch den Focus auf Machbarkeit und Umsetzbarkeit. Aber: Den Satz "geht nicht - gibt es nicht" hab ich nie gehört".
Richtfest war im Mai, Gebäudefertigstellung ist für Dezember 2011 angesetzt. Rund die Hälfte der WE sind vermietet. Wer sich als Mieter für "Haus Calla" interessiert, der wende sich bitte direkt an Alexander Winterkamp: Kontakt
Zum Schluß die Frage an Herrn Winterkamp: "Wieso der Name: Haus Calla"?
"Ich hab länger drüber nachgedacht. Hab mich an England erinnert,- dort haben Häuser Namen. Schließlich hab ich meine Freundin nach Ihrer Lieblingsblume gefragt und ich hatte den Namen. Und so sieht sie aus: wiki
Wir wünschen dem Bauherrn und allen künftigen Mietern eine glückliche Zeit mit und in dem fertigen Gebäude und bedanken uns für das angenehme Gespräch.
März 2011: Fukushima
wiki: Chronik der Nuklear-Katasrophe
wiki: Kernkraftwerk Fukushima - Daiichi
"Herr vom Stein, nach Fukushima und Atomausstieg wird der Ruf nach "neuen" Energiequellen laut und lauter"....
"Ich kann das nicht nachvollziehen; die größte Energiequelle ist die, die man nicht braucht. Für das was wir nicht verbrauchen, brauchen wir keine Energie: Von Mega-Watt zu Nega-Watt (im Sinn von eingesparten, negierten Watt). Dahin sollte das Denken gehen. Wir hier als Energiebüro beraten und realisieren Energie-Einspar-Konzepte. Wir wollen und wir müssen den (Mehr-) Verbrauch runterkriegen. Das geht über Passivhaus-Bauweise und über die energetische Optimierung beim Betrieb von Bestandsgebäuden.
Kleine und mittlere Eingriffe in Haustechnik refinanzieren sich schnell".
Zu einem Projektbeispiel geht es hier:
Und: Wir empfehlen die Vorträge von Mr. Nega-Watt; Amory Lovins u.A. auf: youtube
Juli 2011: Ingenieurimpulse, Wuppertal
Dank an die Ingenieurkammer NRW für die gelungene Ausrichtung der Ingenieurimpulse 2011 in unmittelbarer geographischer- und inhaltlicher Nähe zum Decathlon-Haus;
Thema: High-End-Energiehäuser:
Auf dem Podium und mit dem Publikum diskutierten; 
von links nach rechts...
Dipl.-Ing. Karl-Friedrich Hofmann (NRW Bank, Düsseldorf)
Dipl.-Phys.-Ing. Jörg vom Stein (Energiebüro vom Stein, Köln)
Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss (Bauphysik und tech. Gebäudeausrüstung, Uni Wuppertal)
Prof. Dipl.-Ing. Ingo Gabriel (Gabriel Archtitekten, Oldenburg)
Einen Verlaufsbericht aus Sicht der Industriekammer finden Sie hier.
Wir möchten an dieser Stelle einen der ersten Sätze des Abends von Prof. Gabriel zitieren:
"Wir haben hier und heute nicht "nur" über Technik sonder auch über Bewußtsein zu sprechen".
Und so gelang es dem Podium, trotz aller Unterschiede in technischen Details, einen gemeinsamen Überbau zu finden: